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„Vitamin-D-mobbing“ -auch Vitamine Haben Es Nicht Leicht

„Vitamin-D-mobbing“ -auch Vitamine haben es nicht leicht


Dr. Raimund von Helden ist Allgemeinarzt, Forscher und einer der bekanntesten Vitamin-D-Experten in Deutschland. Seine Forschungsergebnisse, die er gemeinsam mit internationalen Wissenschaftlern erarbeitet hat, sind unter anderem im frei zugänglichen Studienregister der USA „Pubmed“ erschienen. Die Internetseite seines Institutes „VitaminDelta“  http://www.vitamindservice.de kann man ebenso über die Domain http://www.VitaminDmobbing.de erreichen. Das hört sich schon sehr provokant an! Herr Dr. von Helden ist aus seiner täglichen Praxis und langjähriger Erfahrung mit Patienten überzeugt davon, dass viele Krankheiten verhindert oder gelindert werden könnten, wenn wir alle einen opitmalen Vitamin-D-Spiegel hätten.

Da Ärzte allein dieses Thema aus seiner Sicht auch aus zeitlichen Gründen gar nicht abdecken können, bietet er eine fundierte Ausbildung zum Vitamin-D-Berater an, die ich im Februar mit dem entsprechenden Zertifikat absolviert habe. Dieses könnt Ihr hier einsehen: https://www.vitamindservice.de/users/ina-gr%C3%BCneberg

Es ist so einfach:

Vitamin D können wir durch die Sonne oder als Nahrungsergänzung einnehmen. In unserer Nahrung ist es nur in sehr geringen Mengen vorhanden.

Vitamin D ist günstig, kann gezielt aufgefüllt, erhalten und gemessen werden. Wie einfach das geht, zeige ich Dir gerne. Man sagt, wer kurzfristig auffüllt, kann die Gesundheitsvorteile viel besser bemerken, als wenn Wehwehchen schleichend verschwinden. Schmerzen, die man nicht mehr hat, vergisst man ja ganz schnell und vermißt sie nicht.

Fake news?

Täglich werden wir mit so vielen sensationslüstigen Meldungen überflutet, dass die Selektion schwer ist. Die Beweislage für das, was Vitamin D kann, ist allerdings erdrückend. Bereits vor 50 Jahren hat man mit Sonne Rachitis (die Knochenerweichung bei Kindern) und Tuberkulose geheilt. Mir wurde die Sonne zur Therapie bei Neurodermitis noch Anfang der 80er-Jahre empfohlen. Das hat mir sehr geholfen. Allerdings ruderte mein selbst immer braungebrannter Hautarzt einige Jahre später aus der neu entstandenen Angst vor Hautkrebs zurück. Mein Sonnenhunger ist geblieben- viele Jahre von schlechtem Gewissen begleitet.

Zum Risiko übermäßiger Sonne hat Dr. von Helden unzählige Daten gesammelt. Wie so oft macht wieder einmal die Dosis das Gift. Wir brauchen die Sonne regelmäßig und in Maßen. Sonnenbrände sind gefährlich- daran hat sich nichts geändert! Interessanterweise entwickelt sich Hautkrebs oft an versteckten Stellen, die der Sonne gar nicht ausgesetzt sind. Gegen andere Krebsarten schützt Vitamin D unser Genmaterial sogar. Es lohnt sich also der gute Umgang mit dieser Lebensquelle.

Unser Breitengrad bekommt zu wenig Sonne ab

Vitamin D hat zwar den Namen „Vitamin“ verliehen bekommen, wirkt aber in vielen Körperbereichen wie ein Hormon. Es ist an unzähligen Prozessen im Körper beteiligt. Deshalb ist es so wichtig für uns. Wir produzieren es unter Sonneneinstrahlung in der Haut. Sonnencreme verhindert den Vorgang. Nur, wer viel Haut zeigt, produziert genug Vitamin D. Das tun ja nicht alle gerne. Früher dachte man, es reiche aus, das Gesicht und die Unterarme zu sonnen, aber das ist nicht genug. Das kann man nachmessen. Nur von Mitte April bis Mitte Oktober reicht der Winkel der Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden für die Erzeugung von Vitamin D um die Mittagszeit aus. Hier im Norden haben wir da einen echten Nachteil. Im Sommer am Abend auf der Terrasse zu sitzen, tut der Seele gut, erhöht aber nicht das Sonnenvitamin. Ist unser Schatten länger als wir selber, ist der Stand der Sonne schon zu niedrig. Seitdem ich das weiß, gucke ich immer ganz traurig auf lange Schatten. Auf dieser Weltkarte kann man noch einmal erkennen, wie weit wir uns am oberen Rand befinden. Alle Staaten der USA beispielsweise liegen südlicher als Deutschland. Der südlichste Zipfel von Alaska ist nicht viel nördlicher, auch wenn wir moderateres Klima haben. Mehr Vitamin D bekommen wir dadurch aber nicht.

 

Kann ich Vitamin D nicht essen?

Um Vitamin D über die Nahrung ausreichend zu erhalten, bräuchte man mindestens 30 Eier pro Tag. Guten Appetit! Hühner versorgt man übrigens prima mit Vitamin D, da man weiß, dass die Eierschale dann robuster ist. Wir bekämen das Vitamin D also meistens nicht davon, dass die Hühner auf der freien Wiese Sonne genossen und natürlich produziert hätten, sondern aus deren Nahrungsergänzungen. Auch die Fischmengen, die nötig wären, um etwas Vitamin D zu bekommen,könnten wir auf Dauer nicht jeden Tag verdrücken. 400 Gramm Wildlachs täglich wären ein guter Anfang, aber auf Dauer auch etwas teuer.

Bei welchen Anzeichen solltest Du Dich um Deinen Vitamin-D-Spiegel unbedingt kümmern? 

Hast Du immer wieder Muskel- oder Rückenschmerzen, besonders nach langem Stehen?

Neigst Du zu höherem Bluthochdruck?

Fühlst Du Dich im Winter deutlich müder als im Sommer?

Neigst du zu Hautproblemen?

Neigst Du oder Dein Kind schnell zu blauen Flecken?

Ist Deine Stimmung im Sommer besser als im Winter?

Kannst Du Dein Gewicht im Sommer besser halten als im Winter?

Entdeckst Du weiße Flecken auf Deinen Fingernägeln?

Hast Du mehr als einen Infekt pro Winter? Das gehört gar nicht so…

Neigst Du immer wieder zu Bänderdehnungen und Muskelzerrungen?

Klagt Dein Kind gelegentlich über „Wachstumsschmerzen“?

Hast Du schon einmal unter „Sonnenallergie“ gelitten?

 

Dann laß´uns schnell darüber sprechen

und fundiert das Thema angehen. Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vitamin D ist ein Faktor unter vielen möglichen, kann aber alle anderen ausbremsen. Was hier fehlt, kann anderweitig nicht ausgeglichen werden.

Sportler haben mit ausreichend Vtamin Dsogar weniger Verletzungsgefahr für Muskeln und Bänder. Daran muß ich unwillkürlich immer denken, wenn ich im März nach dem langen Winter von plötzlichen Sportverletzungen ohne Fremdeinwirkung in der Halle höre.

Insgesamt schützt ein guter Vitamin-D-Spiegel sogar vor Schlaganfall und senkt die Gesamtsterblichkeitsrate.

Sehr empfehlenswert zu diesem Thema ist auch die Seite von Dr. Jörg Spitz https://spitzen-praevention.com/wissen/sonne-und-vitamin-d/ . Sehr lehrreich und kurzweilig sind seine Vorträge auf youtube. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die Erlaubnis, diesen link nennen zu dürfen und füge gerne wie vorgeschlagen den link auf diese besondere Seite hinzu:  https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com/   

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