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Mein Weg- ein Erfahrungsbericht Teil 4

Ein Jahr ist schnell vorbei

 

Da bin ich wieder, endlich, lange habe ich es versprochen, Ina gegenüber ein schlechtes Gewissen gehabt, aber Schreiben war einfach nicht drin. Seit meinen letzten Bericht im Mai 2021 ist viel passiert. Zuerst einmal ging Schreiben gesundheitlich nicht (nach langem Suchen – Diagnose Karpaltunnel völlig im A…. freigegeben zur OP), dann kam der Sommer, das Leben, eine Kur, Weihnachten …. Ihr kennt das und plötzlich ist ein halbes Jahr rum. Bähm! Antworten stehen auch noch aus und die verbinde ich mit einem Fazit .

Das Ergebnis der Fettanalyse

Ihr erinnert euch, in Teil 3 habe ich vom Fingerpieks erzählt. Das Ergebnis war überraschend gut! Entgegen der Blicke und plakativen Aussagen der Leute, ist mein Innerstes wohl gesünder als von manch schlankem Persönchen. Klar, hier und da sollte noch einmal mehr auf das verwendete Öl geachtet werden (Omega 3 vs Omega 6), noch weniger Fertigprodukte und etwas mehr Gemüse, aber im Großen und Ganzen, sagt mein Blut, ich lebe wohl gesünder als viele MitstreiterInnen in der Industriegesellschaft . Das hat mir ein gutes Gefühl gegeben und die Motivation aufrecht erhalten.

 

Die Fettsäurenanalyse zeigt, aus welchen Fetten Deine Zellen bestehen

Zusammenfassung Juni bis November

Zuerst einmal muss ich zugeben, der morgendliche Frühsport ist gänzlich verschwunden. Seit ich eine Stunde eher aufstehen muss, bekomm´ ich mich nicht mehr motiviert. ABER 2x die Woche Walken läuft! Und fällt es mal aus, dann fehlt es! Check! Der Sommer wurde in vollen Zügen genossen, in jeglicher Hinsicht. Essen, Trinken, Feiern, Freunde und Familie treffen. Aber auch viel draußen sein, viel Bewegung und vor allem das Leben genießen. Der Effekt? Gleichwohl ich nach 10 Tagen Urlaub aufgebläht war (Weizen und Vino), hatte ich keine Gewichtszunahme zu verbuchen, „nur“ Umfang. Der war nach zwei Wochen wieder weg und Mitte/Ende August fand ich mich selbst wieder ansehnlich und fühlte mich seit langen wieder mal wohl in meinem Körper.

Danach kam das Leben:

Schulstart, Arbeit, Geburtstage … Immer begleitet vom wöchentlichen Walking, den Vitaminen und Mineralstoffen und dem inneren Mantra: Iss mit Genuss!

Im Oktober habe ich dann noch meine Kur mit den Kindern angetreten! Wir haben die Auszeit vom Alltag genossen, war auf Sylt auch nicht schwer. Dort war ich wirklich VIEL Laufen und das ein oder andere Workout war auch dabei. Körperlich also echt fit!

Wieder zurück – die Tage wurden grauer, kürzer und der Körper fing an, vermehrt nach Kohlehydraten zu rufen. Was soll ich sagen, er hat sie bekommen. Bis Anfang Dezember die guten und wie soll es anders sein, in der Plätzchen und Christstollenzeit die Leckeren .

Auszeit: Kur auf Sylt

Stunde der Wahrheit bei Ina

Es war eine ganze Weile her, dass ich Ina gesehen hatte. Zwar standen wir in Kontakt, aber einen Termin gab es nicht. Jetzt war es wieder so weit und diesmal hielt sie eine kleine „Überraschung“ bereit. Sie hat sich eine Waage gegönnt, die auch das VISZERALFETT misst. Also jenes welches, was tatsächlich gesundheitsschädlich und nicht sichtbar ist. Da mein sichtbares Fett bekannter Maßen deutlich zu erkennen ist (wenngleich mich selbst meine Ärzte 10kg leichter schätzen, bevor ich auf die Wage steige – das musste ich mal loswerden), war ich gespannt wie ein Flitzebogen. Also Klamotten runter und rauf auf die Waage, Zahl ablesen und in der Tabelle nachschauen. UND tatatataaaaa, mein Wert liegt im grünen Bereich. Zwar im oberen Grünen, aber definitiv noch grün. Puhhh, war ich erleichtert und glücklich zugleich. Dem Nächsten, der mir erzählt, ich schleppe zu viel Masse mit mir rum (also von oben herab gesagt), den schicke ich zu einer Messung, bevor er mir weiter ungefragt Ratschläge erteilt. So, nämlich! Spaß beiseite. Optik hin oder her. Es tut gut zu wissen, dass ich gesund bin und dass meine inneren Fett- Werte es auch sind. Mit diesem Gefühl konnte ich unbeschwert in die Weihnachtszeit starten.

geringes viscerales Fett ist ein Indikator für Gesundheit

Was war, was bleibt, was kommt

Was war, was bleibt, was kommt – ich weiß es und ich weiß es nicht. So isses und nicht anders.

Was war: Ina und ihre Beratung haben mir Impulse gegeben, zu mehr Vitalität verholfen UND vor allem gezeigt, dass ich vieles Richtig mache. Ina ist empfehlend, nie belehrend! Sie regt an, ohne Druck auszuüben und sie holt dich da ab, wo du stehst und geht den Weg zu deinem Ziel in deinem Tempo mit dir. Ich habe mir selbst gegenüber mehr Akzeptanz entwickelt und das tut gut. DANKE dafür.

Was bleibt: Der Sport, die Ernährung – ich habe meinen Weg gefunden, praktiziere ihn schon lange und dank Ina jetzt mit der Gewissheit, er ist jetzt gerade der richtige für mich!

Die Erkenntnis, dass mit Genuss essen gesünder ist, die Bewegung dazugehört und das Wissen darum, dass ich meinen Gemüseanteil immer noch erhöhen sollte

Was Kommt: Ich weiß es nicht, ABER eines ist sicher: Das, was heute gut für mich ist, muss es in 1 oder 2 Jahren oder schon in 3 Monaten nicht mehr sein. Das Leben besteht aus Veränderung und auch die Art der Ernährung (nicht zwangsweise das was wir Essen) muss dann eben ggf angepasst werden. Das ist kein Versagen, sondern dann zu diesem Zeitpunkt der Richtige Schritt im richtigen Moment!

Fazit

Ich habe gelernt, mehr in mich hinein zu hören und mehr auf die Bedürfnisse meines Körpers einzugehen, anstatt zu schauen, was die anderen machen. Wenngleich ich mich angezogen ganz ok finde, ist es ausgezogen etwas anderes. Ich bin noch in der Akzeptanzphase .

Zum Glück aber stimmen die Proportionen und ich ende an dieser Stelle, zur Motivation für mich und auch euch andere: So lange die Brust größer ist als der Bauch, ist das in Ordnung. (pflegt mein Papa zu sagen)

 

eure Ulli (noch 39J.)

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