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Völlig Unterschätzt-Omega-3-Fettsäuren!

Völlig unterschätzt-Omega-3-Fettsäuren!

Fast 50 Jahre hatte Fett eine schlechten Ruf!

Heute weiß man, dass damals ein amerikanischer Wissenschaftler namens Ancel Keys eine Studie veröffentlichte, in der 7 Länder aufgeführt wurden, obwohl ihm viel mehr Länderanalysen vorlagen. Mr. Keys hatte sich die Daten ausgesucht, die für seine Zwecke güstig waren.

In den letzten Jahren blitzt hier und da die Erkenntnis auf, dass Fett gesund ist und man damit sogar abnehmen kann. Immerhin haben die Amerikaner so viele Jahrzehnte versucht, Fett einzusparen, aber schlanker sind sie dadurch leider nicht geworden.

Man hat das Fett, dessen Sättigung man nicht unterschätzen sollte, durch Zucker und Süßstoffe ersetzt, die besonders Lust auf auf noch mehr Essen machen.

Unsere Zellwände bestehen aus Fett

Fette sind deshalb so unentbehrlich für uns, da jede Zelle eine Doppelhülle aus Fett besitzt. Es ist wichtig, dass diese Hülle fluffig und flexibel ist, damit wir gesund bleiben. Aus gehärteten Fetten oder Frittierfett können unsere Zellen höchstens starre, brüchige Zellwände bauen, die für zahlreiche Krankheitsbilder verantwortlich sind.

Wir brauchen eine gesunde Mischung guter Fette für glückliche und gesunde Zellen, besonders in unserem Gehirn. Eine Blutanalyse kann uns zeigen, welche Fette in unseren Blutzellen stecken und uns einen guten Gesundheitsindikator geben. Genauere Informationen dazu gebe ich gerne. Besonders spannend war die Analyse meiner eigenen Kinder. Über die Ergebnisse berichte ich bestimmt später einmal an anderer Stelle.

Zwei essentielle Fettsäuren sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Diese beiden Komponenten sollten sich in etwa die Waage halten, aber die Lebensmittelherstellung macht uns das heute immer schwerer. Die beste Quelle sind Fische oder Algen, denn pflanzliche Öle enthalten nicht die wichtigen maritimen Omega-3-Fettsäuren.

Zuviel Omega-6 fördert Entzündungen, steife Blutbahnen, Allergien, Verstimmungen, Unausgeglichenheit, Konzentrationsprobleme, Hautkrankheiten und vieles mehr.

Mit einem Wort: Es schwächt unser gesamtes Immunsystem!

Wer hat uns denn das Omega-3 geklaut?

1.) Als Tiere noch glücklich auf der Weide lebten, enthielten Fleisch und Milchprodukte noch etwas Omega-3.

2.) Wir essen heute viel weniger Fisch als früher. Ein großer Anteil wird heute von vielen durch günstiges Fleisch ersetzt.

3.) Vielen Lebensmitteln wird billiges Öl oder Fett mit hohem Omega-6-Anteil zugesetzt.

4.) Sogar Fische erhalten heute in der Zucht zum Teil Futter mit Omega-6 und enthalten so weniger Omega-4 als noch vor 30 Jahren.

Und wie kann man das lösen?

Trotzdem gibt es ganz einfache Faustregeln, wie man dieses Mißverhältnis mit einem „Ölwechsel“ im Alltag gerade rücken kann.

In einem Termin erfrage ich individuelle Gewohnheiten und gebe Einkaufstipps, die leicht umzusetzen sind. Dabei ist es egal, ob Du Fleischfan, Vegetarier oder Veganer bist.

Etliche meiner Kunden haben bereits eine Fettsäureanalyse durchführen lassen und konnten mit einer Optimierung ihre Gesamtkonstitution stärken.

Aber auch ohne Test kann man gesund essen.

Vorsicht ist geboten bei Nahrungsergänzungsmitteln:

Es gibt teure Produkte, die in einer ganzen Flasche nicht mehr Omega-3 enthalten als eine Tagesdosis eines anderen Präparates. Das kann man einfach ausrechnen. Pflanzliche Öle enthalten nur eine Sorte Omega-3 und decken nicht den Bedarf des Körpers komplett ab. Einige Öle enthalten durchaus soviel Omega-3 wie angegeben, aber dafür ein Vielfaches an Omega-6 und feuern damit das Ungleichgewicht nur an. Da lohnt es sich, am Anfang einmal genau hinzusehen, um langfristig eine gute Lösung zu finden. Das lohnt sich, denn:

Omega-3 ist ein Anti-Aging- Mittel, das funktioniert

Die Nobelpreisträgerin Elisabeth Blackburn, die einen der Schlüssel des Alterns entdeckt hat, wurde gefragt, welches Nahrungsmittel sie denn einnehmen würde. Ihre Antwort war: Omega-3.

Meinen Text darüber findest Du hier:

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Elise

Omega 3 ist mein absolutes Lieblingsnahrungsergänzungsmittel geworden – wenn ich mich für ein einziges entscheiden müsste, wäre es immer Omega 3 – und das dank dir und der Fettanalyse 🙂

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