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Erfahrungsbericht: mein Weg zurück in die Leichtigkeit Teil 2

Hier könnt Ihr bei einer meiner Begleitungen aus Sicht meiner Kundin/Patientin mit dabei sein. Herzlichen Dank an Ulli, die uns an ihren Erfahrungen teilhaben lässt und mir damit auch hilft, mich weiter zu entwickeln. Falls Ihr Teil 1 noch nicht gelesen habt, findet Ihr den Text hier:

 

Es sind nun ein paar Wochen ins Land gegangen

und ich merke – es tut mir gut. Mir bekommt es, mehr auf mich zu achten, es fällt mir leichter, in mich hinein zu hören und die Signale bzw. Reaktionen meines Körpers aufzunehmen und auf sie zu reagieren.

Am 15.März stand der nächste Termin an. Natürlich war ich neugierig, ob sich optisch bzw. in Zentimetern schon etwas getan hat. Die Erwartungen waren nicht so hoch, denn Realismus ist wichtig, um sich vor Enttäuschungen zu bewahren. Alles gleich, außer die Oberarme , die haben sich um einen Zentimeter geschmälert. Gut Ding will Weile haben. Das WICHTIGSTE für mich aber – ich fühle mich viel besser. Was sich über Jahre aufgebaut hat, kann einfach nicht über Nacht verschwinden.

Was hat sich schon bewährt?

Ich mache tatsächlich fast jeden Tag (mind. 5x pro Woche) meinen Frühsport und gehe 2x pro Woche Walken oder schnell Fahrrad fahren. Stolz war ich auf meine 10 km in 30 min. Die ersten Fitnesserfolge sind da! Ich habe angefangen beim Walken kleine Intervalle einzubauen, um den Puls hoch zu treiben. Die Anzahl der Frühsportübungen sind erhöht! Aus 10 Situps wurden 15, aus 20 Fröschen 30. Planks gingen zwischendurch gar nicht, da habe ich sie ersetzt. Jetzt gibt es „Liegestütze“ an der Arbeitsplatte mittlerweile 20-25, manchmal noch „Fahrradfahren“ und Beine strecken-bewegen kurz über dem Boden (wie auch immer das im Sportjargong heißt). Egal wie müde ich morgens bin, ein bisschen was geht immer.

Die kalte Dusche hat sich etabliert und klappt jetzt ohne japsen und vom Strahl wegspringen.

Beim Essen versuche ich mich an die 80:20 Regel zu halten. Sprich 80 % Richtig und 20% „Sünde“. Klappt nicht immer, vor allem, wenn ich Zeitstress habe. Was aber besser klappt, ist die Akzeptanz darüber, was dazu führt, dass ich mich in solchen Situationen nicht mehr mit einem schlechten Gewissen plage!

Genuss ist wichtig

Wusstet ihr, dass es erwiesen ist, dass wer mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen mal ein Stück Kuchen isst, weniger Gefahr läuft, dass es ansetzt? Nein? Ist aber so, und meistens liegt das Phänomen bei uns Frauen. Ich habe ein Interview mit einer Ärztin gelesen, die es ganz einfach runter gebrochen hat: Wer beim Verzehr von Süßem oder Ungesundem ein schlechtes Gewissen hat, hat also Angst vor den Konsequenzen. Angst löst die Stresshormone im Gehirn aus, und Stress verhindert/hemmt bekannter Maßen den Stoffwechselprozess. Hin und wieder sich mit Genuss etwas zu gönnen schadet also nicht!

Was ich über mich und meinen Körper gelernt habe?

Ganz auf Kohlenhydrate verzichten, wenn ich Arbeit, Haushalt und Familie ohne Müdigkeit und Gereiztheit unter einen Hut bringen will, geht nicht. Ich habe gemerkt, dass NO Carb mir Stresst macht. Wenn ich mittags keine zu mir nehme, brauche ich sie abends oder bekomme Heißhunger. Also gibt es jetzt welche zum Mittag. Abends kann ich sie dann meist problemlos weg lassen. Zum Quark/ Yoghurt mit Früchten und selbstgerösteten Haferflocken gibt es dann eben noch ein Vollkornbrot (Dinkel bekommt mir besser) und Apfel (praktisch auf Arbeit). An den freien Tagen ein normales Mittagessen. Am Wochenende auch mein helles Brötchen. Rohes Gemüse sättigt mich nicht so, also wird es abends gedünstet. Nicht dass es immer Spaß machen würde, aber was gut tut, sollte eben sein.

 

WAS ist neu – was kam dazu? Thema Schilddrüse

Bei diesem Termin hatte ich ein AHA-Erlebnis. Eine Bestätigung dessen, was ich immer vermutet habe. Das Puzzelteil, von dem ich wusste, dass es fehlt, aber keine Ahnung hatte, wo ich suchen soll. Ina war wie immer super vorbereitet. Ich hatte ja bereits erzählt, dass ich meine Schilddrüse losgeworden bin. Bei diesem Treffen habe ich gelernt, dass meine Schilddrüsen-Tabletten nur wirken können, wenn ich bestimmte, ich nenne sie mal Botenstoffe, ausreichend da habe. Es geht also um die Feinabstimmung, damit Hormonhaushalt und auch der Stoffwechsel arbeiten können. Bisher hat mir keiner gesagt, dass ich ausreichend Jod!, Selen, Zink und Eisen brauche neben den ganzen Vitaminen, um überhaupt eine Chance auf einen „normalen“ Stoffwechsel zu haben. Ich wurde jahrelang abgespeist mit: „Ihre Blutwerte sind top in Ordnung, die Einstellung der Medikamente ist optimal.“ Meinen Einwand, dass eine Tablette niemals ein ganzes Organ zu 100% ersetzen kann, hat man immer abgetan. Das Allgemeine: Sie müssen Sport machen und auf ihre Ernährung achten – Bla Bla konnte ich schon nicht mehr hören. Ihr erinnert euch, ich mache seit über 2 Jahren Intervallfasten und nix ist passiert.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, mein Puzzelteil gefunden zu haben. Jod und Co sind längst bestellt und gehören neben den anderen Mineralstoffen und Vitaminen jetzt zum morgendlichen Cocktail. Einen „Geheimtipp“ gab es noch oben drauf: Mönchspfeffer, der soll helfen, mit dem Rest zusammen, den Hormonaushalt in Balance zu bringen.

Jetzt kommt der schwierigste Teil für mich – GEDULD – was sich lange angestaut hat, ist natürlich nicht in 2-3 Wochen weg. Für mich heißt es nun, dran bleiben, weiter machen und mich selbst beobachten. Ich bin gespannt, auch wie es über die OsterFeiertage klappt, wenn wir bei der Familie sind. Ich werde euch berichten, wenn ich am 19.04. 2021 wieder von Ina Maß nehmen lasse und wir das nächste Stückchen Weg in ein dauerhaft ausgeglicheneres Leben pflastern.

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